Zuerst habe ich es bemerkt, als ich am Montag, im Morgengrauen fast gegen eine Hubbühne gefahren wäre, die unbeleuchtet nahezu in der Mitte der Strasse stand, darauf zwei Männer, die einen grossen Stern nach oben hievten, um ihn direkt über der Strasse aufzuhängen.
Die Weihnachtsauslagen in den Supermärkten bereits Ende September, hatten bei mir eher Ärger, denn Weihnachtsstimmung ausgelöst. Pfefferkuchenhäuser im September? Schwachsinn?
Nun ja, in meiner Emotion wohl schon, die Leute kauften das Zeug, als gäbe es kein Morgen.
In den Tageszeitungen liegen die Kalender für 2015, die Zahl der Briefe von Hilfsorganisationen erhöht sich exzessiv, dringend, drängend, schlechtes Gewissen vermittelnd, wenn man tatsächlich überlegen sollte nicht zu spenden.
Schon vor Wochen in den Kliniken die Frage, ob man doch auch wirklich an der Weihnachtsfeier teilnehmen würde, weniger als Frage, als gemeinsame Freude über etwas, was man im Lauf des Jahres geschafft hatte, mehr im kategorischen Imperativ.
Sie hat begonnen, die VorWeihnachtszeit.
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